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Hamm: Falsche Bankmitarbeiterin erbeutet fünfstelligen Geldbetrag

Ein 74-jähriger Mann aus Hamm verlor einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag durch Telefonbetrug. Erstatten Sie Anzeige und informieren Sie Ihre Verwandten über diese Maschen, um zukünftige Opfer zu vermeiden.

Foto: unsplash

Hamm-Rhynern (ost)

Ein 74-jähriger Mann aus Hamm hat einen hohen Geldbetrag verloren.

Der ältere Herr bekam Ende März ein Schreiben von seiner angeblichen Versicherung, nachdem die echte Versicherung zuvor den Jahresbeitrag von seinem Konto abgebucht hatte. In dem Brief musste er verschiedene persönliche Informationen angeben.

Nachdem der 74-Jährige das Formular ausgefüllt und zurückgeschickt hatte, kamen ihm Bedenken, weshalb er seinen Bankberater kontaktierte und die entsprechenden Konten sperren ließ.

Noch am selben Tag erhielt er einen Anruf von einer angeblichen IT-Mitarbeiterin seiner Bank. Sie behauptete, dass ungewöhnliche Transaktionen von seiner Versicherung auf seinem Konto stattgefunden hatten. Zudem konnte sie den Namen des eigentlichen Bankangestellten des Mannes aus Hamm nennen.

Aufgrund des tatsächlichen Zusammenhangs zur Versicherung und der namentlichen Erwähnung des Bankmitarbeiters stimmte der 74-Jährige dem Fernzugriff auf seinen Computer zu. Im Zuge der vermeintlichen Lösung der unberechtigten Abbuchungsanfragen gab er seine TAN weiter.

Während die Betrügerin vorgab, betrügerische Abbuchungen zu stornieren, wurde der Senior skeptisch. Er beendete die Verbindung, nachdem seine Frau bei der Bank angerufen hatte.

Erst danach bemerkte das Ehepaar drei Abbuchungen, bei denen insgesamt ein niedriger fünfstelliger Betrag abgebucht worden war.

Die Telefonbetrüger sind äußerst einfallsreich in ihren Lügen und teilweise sehr gut informiert. Seien Sie also sofort misstrauisch, wenn Sie am Telefon um Geld gebeten, ausgefragt oder gebeten werden, eine TAN / Passwort zu bestätigen!

Unser Rat: Legen Sie in solchen Situationen auf. Überprüfen Sie die Informationen gegebenenfalls auf eigene Faust, zum Beispiel durch einen Anruf bei Ihrer Bank oder der Polizei unter der 110. Wenn Sie Opfer eines Betrugs werden, erstatten Sie auf jeden Fall Anzeige! Sprechen Sie auch mit Ihren Verwandten und Freunden über diese Tricks, damit Betrüger in Zukunft keine Opfer mehr finden. (rv)

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 im Jahr 2022 auf 8126 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6623 im Jahr 2022 auf 7062 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 4478 männlich, 2145 weiblich und 2072 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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