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Hamm: Gefährdung durch driftende Fahrzeuge

An Ostersonntag meldeten Anwohner ruhestörenden Fahrzeuglärm in Hamm. Personen wurden durch „Drifts“ gefährdet und Pyrotechnik abgebrannt.

Foto: unsplash

Hamm-Uentrop (ost)

Am Ostersonntag, 05.04.2026 um 00:10 Uhr meldeten Anwohner aus Hamm-Uentrop der Einsatzleitstelle der Polizei ruhestörenden Fahrzeuglärm aus dem Bereich der Trianelstraße in Hamm. Eine Überprüfung ergab, dass sich im Gewerbegebiet Trianelstraße, K´Parkstraße ca. 200 Personen mit ihren Kraftfahrzeugen aufhielten.

Die Personengruppe hatte einen Kreis gebildet, in dem Fahrzeuge Fahrmanöver in Form von „Drifts“ durchführten. Durch diese „Drifts“ und Bremsmanöver wurden die umstehende Personen gefährdeten. Pyrotechnik wurde ebenfalls abgebrannt.

Als die ersten Polizeibeamten eintrafen, wurde ihr ziviles Einsatzfahrzeug durch mehrere vermummte Personen angegriffen, zerkratzt und der Heckscheibenwischer abgerissen. Es wurde niemand verletzt. Daraufhin wurde die Veranstaltung aufgelöst.

Alle Personen entfernten sich mit ihren Fahrzeugen aus dem Stadtgebiet Hamm. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.(SD)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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