Eine unbekannte Frau versuchte einem 69-Jährigen eine Goldkette zu stehlen, indem sie ihn ablenkte und ihm einen Ring gab. Das Fahrzeug der Diebe war dunkel und hatte das Kennzeichen MK.
Hamm: Goldkettendiebstahl missglückt

Hamm-Herringen (ost)
Am Mittwoch, den 15. Juli, sprach eine fremde Dame gegen 15 Uhr einen 69-jährigen Mann am Kissinger Weg an und bot ihm Schmuck aus Gold an.
Die Dame stieg aus einem geparkten Auto auf der Beifahrerseite aus. Im Auto befanden sich noch zwei weitere Personen. Sie fragte den älteren Herrn nach dem Weg zum nächsten Krankenhaus, während sie eine Karte in der Hand hielt. Dabei näherte sie sich dem Mann aus Hamm sehr, überreichte ihm einen Ring und versuchte, ihm eine Goldkette umzuhängen.
Der ältere Herr bemerkte jedoch schnell, dass die Dame versuchte, seinen goldenen Ehering sowie seine goldene Halskette zu stehlen. Er wich zurück und hielt Abstand. Nachdem die Dame wieder ins Auto gestiegen war, fuhr es schnell vom Ort weg.
Augenzeugen zufolge handelte es sich bei dem Fahrzeug um einen dunklen Wagen eines japanischen Herstellers mit dem Kennzeichen MK (Märkischer Kreis).
Die Dame, die den 69-jährigen Mann angesprochen hatte, war über 50 Jahre alt, klein und dick. Sie sprach gebrochenes Deutsch, hatte ein ungepflegtes Aussehen und nur noch wenige Zähne im Unterkiefer.
Der Mann auf dem Fahrersitz war dunkel gekleidet.
Auf dem Rücksitz saß außerdem eine Dame. Sie war zwischen 20 und 30 Jahre alt, ebenfalls dick, hatte auffällig große Brüste und trug viele Goldketten.
Den Ring, den die Dame dem älteren Herrn überreicht hatte, wurde von den Einsatzkräften sichergestellt.
Hinweise zu den Verdächtigen oder dem Fahrzeug nimmt die Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-0 oder per E-Mail an hinweise.hamm@polizei.nrw.de entgegen.
Die Polizei Hamm warnt:
(rv)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 5864 Fälle registriert, wobei 1617 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 1815, darunter 1672 männliche und 143 weibliche Verdächtige. 799 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 6674, wobei 1731 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 1888, darunter 1743 männliche und 145 weibliche Verdächtige. 826 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu gab es in Berlin im Jahr 2023 die meisten registrierten Autodiebstähle in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 5.864 | 6.674 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.617 | 1.731 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.815 | 1.888 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.672 | 1.743 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 143 | 145 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 799 | 826 |
Quelle: Bundeskriminalamt








