Ein Mann fasst eine Frau unsittlich an, verliert sein Handy und wird dank Videoüberwachung überführt. Strafverfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet.
Hamm: Handy verloren, Tatverdächtiger überführt

Hamm (ost)
Aggressives Verhalten, mangelndes Verständnis und dann noch Pech gehabt. So lässt sich der Angriff eines Mannes auf eine Frau am Hammer Hauptbahnhof zusammenfassen.
Am Montagabend (29. Dezember) übergab eine 27-Jährige einer Streife der Bundespolizei ein Handy. Sie berichtete, dass ein Mann im Tunnel sie unsittlich am Gesäß berührt und gekniffen habe, als sie einen Fahrplan studierte. Er habe sie dabei frech angelächelt und sei davongegangen. Als er bemerkte, dass die 27-Jährige ihm folgte, ergriff er die Flucht. Dabei verlor er jedoch sein Handy, das von Zeugen aufgehoben und der Geschädigten übergeben wurde. Während der Anzeigenaufnahme auf der Wache rief der Mann an und bat um die Rückgabe des Handys. Diesem Wunsch wurde entsprochen. Der bis dahin unbekannte 38-jährige Mann aus Düsseldorf wurde am Haupteingang von Bundespolizisten gestellt. Obwohl die Geschädigte sich nicht sicher war, ob es sich um den Mann handelte, konnten ihm die Beamten mithilfe der Videoüberwachungsaufzeichnungen die Tat zweifelsfrei nachweisen.
Er behauptete, nicht gewusst zu haben, dass es strafbar ist, fremde Frauen ungefragt am Gesäß zu berühren. Trotzdem wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet.
Quelle: Presseportal








