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Hamm-Heessen: Rollerfahrer ohne Führerschein und Versicherungsschutz unter Drogen

Ein 21-jähriger Rollerfahrer versuchte sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen und verursachte eine Kollision mit der Polizei, während er unter Drogeneinfluss stand.

Foto: Depositphotos

Hamm-Heessen (ost)

Am Mittwoch, den 6. Mai, gegen 23.35 Uhr, versuchte ein 21-jähriger Rollerfahrer aus Dolberg, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen und flüchtete vor den Polizeibeamten.

Die Beamten wollten den Fahrer des Zweirads zunächst auf der Hafenstraße kontrollieren und gaben entsprechende Anhaltezeichen. Diese wurden jedoch vom 21-Jährigen ignoriert, der seine Fahrt über die Hafenstraße, die Münsterstraße und den Jupp-Eickhoff-Weg fortsetzte. Während der Flucht kam es zu einer Kollision zwischen dem Roller und dem Streifenwagen, bei der der 21-Jährige stürzte und sich leicht verletzte.

Bevor er zu Fuß flüchten konnte, wurde der Mann von den Beamten festgehalten. Ein Rettungswagen brachte ihn zur ambulanten Behandlung und zur Entnahme einer Blutprobe in ein örtliches Krankenhaus.

Die beiden Polizisten verletzten sich bei der Festnahme ebenfalls leicht, blieben aber nach der ambulanten Behandlung im Krankenhaus dienstfähig.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 21-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Außerdem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis. Der Roller war zudem seit etwa zehn Jahren nicht mehr versichert. Der Mann muss nun mit mehreren Strafverfahren rechnen.

Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 6.500 Euro geschätzt. (bf)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während diese Zahl im Jahr 2023 auf 73917 stieg. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 57879 relativ konstant. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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