Ein 25-jähriger Mann flüchtete mit seinem BMW vor der Polizei, verursachte einen Unfall und wurde festgenommen.
Hamm-Herringen: BMW-Fahrer flüchtet vor Polizei

Hamm-Herringen (ost)
Ein 24-jähriger Mann aus Herringen ignorierte die Anhaltezeichen einer Streifenwagenbesatzung am 29. September um 22:20 Uhr in der Ludwig-Isenbeck-Straße. Der junge Mann sollte mit seinem BMW angehalten werden. Nachdem die Polizeibeamten ihm das Anhaltezeichen gegeben hatten, beschleunigte er sein Auto. Während der Flucht fuhr er mit bis zu 80 km/h durch eine Tempo30-Zone. An der Kreuzung Am Wieler / Seelhofstraße verursachte er einen Verkehrsunfall, indem er einen Zaun berührte. Er setzte seine Fahrt fort – später hielt er sein Auto in der Albert-Funk-Straße an. Dort war die Flucht noch nicht vorbei, der Verdächtige stieg aus und flüchtete zu Fuß weiter. Der Beifahrer blieb am Fahrzeug und wurde festgehalten. Die hinzugerufenen Einsatzkräfte der Polizeiwache Bockum-Hövel konnten den Flüchtigen im Rahmen der Fahndung stellen. Bei der Überprüfung wurde deutlich, warum er geflohen war. Er hatte keinen Führerschein und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er wurde zur Blutentnahme zur Polizeiwache gebracht. Außerdem wurde bei ihm ein italienischer Führerschein gefunden, bei dem der Verdacht auf eine Fälschung besteht.
Der 25-jährige wurde nach der Blutentnahme freigelassen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkoholkonsum, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Teilnahme an einem illegalen Autorennen. Es wird auch wegen Urkundenfälschung ermittelt. Der entstandene Sachschaden durch den Verkehrsunfall wird auf 3.750 Euro geschätzt. Der BMW des 25-jährigen wurde beschlagnahmt. Auch gegen die Halterin des BMW wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Unfälle waren Sachschadensunfälle, von denen 556.792 Fälle (87,36%) aufgetreten sind. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







