Zwei Audis lieferten sich ein Rennen auf dem Herringer Weg, wurden von der Polizei gestoppt und Führerscheine sowie Mobiltelefone wurden beschlagnahmt.
Hamm: Illegales Kraftfahrzeugrennen auf dem Herringer Weg

Hamm-Herringen (ost)
Zwei Autos haben am Dienstag, den 31. März, gegen 23.35 Uhr, auf dem Herringer Weg ein Autorennen veranstaltet – die Fahrer im Alter von 21 und 26 Jahren wurden von der Polizei Hamm gestoppt.
An der Ecke Herringer Weg/Kamener Straße standen die beiden Audi-Fahrer nebeneinander vor der roten Ampel. Als das Licht auf Grün wechselte, beschleunigten der 21-jährige Mann aus Hamm und der 26-jährige Mann aus Bönen ihre Fahrzeuge stark und fuhren mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Osten auf die Wilhelmstraße.
Die zivilen Einsatzkräfte konnten beide Autos auf der Wilhelmstraße einholen, nachdem sie ihre Geschwindigkeit reduziert hatten.
Bei der anschließenden Kontrolle wurden im Auto des 26-jährigen Bönener zwei Mitfahrer im Alter von 22 und 14 Jahren sowie eine 47-jährige Mitfahrerin gefunden. Der 21-jährige Fahrer aus Hamm hatte zwei Mitfahrer im Alter von 22 und 23 Jahren dabei.
Die Autos sowie die Führerscheine und Handys der Fahrer wurden beschlagnahmt. Außerdem wurden die Handys der beiden 22-jährigen und des 23-jährigen Mitfahrers beschlagnahmt. Die Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Teilnahme an einem illegalen Autorennen. (rv)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage waren 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








