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Hamm-Mitte: 34-jähriger Ladendieb vorläufig festgenommen

Ein Mann wurde nach einem Ladendiebstahl festgenommen. Bei der Durchsuchung fand die Polizei auch verschreibungspflichtige Medikamente und Waffen.

Foto: Depositphotos

Hamm-Mitte (ost)

Am Sonntag, den 1. März, griffen Polizeibeamte in Hamm einen 34-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz vorläufig fest. Der Mann wurde zuvor beim Diebstahl in einem Drogeriemarkt am Willy-Brandt-Platz erwischt.

Ein Detektiv beobachtete, wie der Mann eine Flasche Wein nahm und den Laden ohne zu bezahlen verließ. Als der Detektiv den Mann draußen ansprach und zurückbrachte, trafen die bereits angeforderten Einsatzkräfte ein.

Bei der Durchsuchung des Diebes fanden die Beamten in einer seiner Taschen nicht nur ein Messer und einen Brieföffner, sondern auch mehrere verschreibungspflichtige Medikamente.

Neben den gefundenen Medikamenten beschlagnahmten die Beamten auch das Messer, den Brieföffner und das Handy des Obdachlosen.

Der 34-Jährige wurde vorläufig festgenommen und in Gewahrsam genommen. (rv)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen von 49610 auf 51099 und der Anteil der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – bleibt Nordrhein-Westfalen weiterhin ein Schwerpunkt der Drogenkriminalität.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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