Ein 21-jähriger Fahrzeugführer wurde nach einer Verfolgungsjagd in Hamm festgenommen. Er leistete Widerstand und wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Hamm-Mitte: Autofahrer festgenommen in der Innenstadt

Hamm-Mitte (ost)
Am Donnerstag um 00:50 Uhr informierte ein Augenzeuge die Polizeileitstelle über einen Autofahrer, der in Schlangenlinien die Soester Straße in Richtung Stadtzentrum befuhr. Zwei Streifenwagen fuhren daraufhin zur Soester Straße und trafen dort auf das Auto. Als der Fahrer den Streifenwagen sah, beschleunigte er seinen Citroen und flüchtete in Richtung Innenstadt. Dabei verursachte er Schäden an beiden Streifenwagen, die versuchten, den Flüchtenden zu stoppen. In der Innenstadt verloren die Streifenwagen den Kontakt zum Flüchtenden. Bei den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen im Stadtgebiet konnte das flüchtige Fahrzeug mit dem Fahrer auf der Otto-Brenner-Straße gefunden werden. Der Fahrer war von der Straße abgekommen und gegen einen Zaun gefahren. Die Polizeibeamten vor Ort nahmen den verletzten Fahrer fest. Es handelt sich um einen 21-jährigen deutschen Staatsbürger aus Hamm, der bei seiner Festnahme Widerstand leistete. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus in Hamm gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Er besitzt weiterhin keine Fahrerlaubnis. Es wurden weder Unbeteiligte noch Polizeibeamte verletzt. An den Streifenwagen entstand ein Gesamtsachschaden in fünfstelliger Höhe. Zur Unfallaufnahme auf der Otto-Brenner-Straße wurde ein Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Münster hinzugezogen. Die Ermittlungen dauern an. (sd)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








