Ein 27-jähriger mutmaßlicher Drogendealer wurde nach einer Flucht in Hamm von der Polizei gestellt. Bei einer Personenkontrolle fanden die Beamten Bargeld, Betäubungsmittel und Mobiltelefone.
Hamm-Mitte: Drogendealer gestellt

Hamm-Mitte (ost)
Ein 27-jähriger Verdächtiger, der Drogenhandel betreiben soll, wurde am Dienstag, dem 31. März, gegen 16.30 Uhr in Hamm nach einer Flucht vor der Polizei festgenommen.
Die Polizei bemerkte den Mann, als er mit seinem BMW die Sedanstraße entlangfuhr und dann vor einem Kiosk an der Feidikstraße anhielt. Dort stieg er aus und näherte sich gezielt zwei Männern. Aufgrund des Verdachts auf Drogenhandel entschieden sich die Beamten, eine Personenkontrolle durchzuführen.
Der 27-Jährige ging daraufhin in den Verkaufsraum des Kiosks. Zuerst stimmte er einem freiwilligen Drogentest zu. Als die Beamten ihn jedoch nach verbotenen Gegenständen fragten, flüchtete er plötzlich zu Fuß. Während der Flucht warf der Verdächtige eine Substanz weg, die offensichtlich Kokain war.
Die Beamten konnten den Flüchtigen auf der Hohe Straße stellen und zu Boden bringen. Bei der folgenden Durchsuchung fanden sie einen vierstelligen Betrag in bar in typischer Dealeraufteilung. Im Fahrzeug des Mannes entdeckten die Beamten außerdem weitere Betäubungsmittel und mehrere Mobiltelefone.
Da der 27-Jährige sein Auto unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln gefahren hatte, wurde ihm auf der Wache eine Blutprobe entnommen und zusätzlich eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstellt.
Die Polizei stellte das Bargeld, die Betäubungsmittel und die Mobiltelefone sicher. (bf)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich, im Jahr 2023 waren es 51099. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 6757 im Jahr 2022 und 6780 im Jahr 2023 nahezu konstant. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle mit 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








