Jugendlicher Rollerfahrer leicht verletzt nach Unfall auf Friedhof, Polizei ermittelt wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis
Hamm-Mitte: Flucht endet auf Friedhof

Hamm-Mitte (ost)
Am Abend des 17. März flüchtete ein junger Rollerfahrer vor der Polizei, als diese ihn kontrollieren wollte – sein Flucht endete mit einem Unfall auf einem Friedhof.
Um 21 Uhr fuhr ein Streifenwagen in südlicher Richtung die Werler Straße entlang. Zu diesem Zeitpunkt sahen die Beamten auf der Werler Straße vier Roller entgegenkommen. Einer der Roller wurde von einem 16-jährigen Hammer gefahren. Als er den Streifenwagen erreichte, beschleunigte er seinen unbeleuchteten Roller und machte einen „Wheelie“, bei dem er das Vorderrad des Rollers anhob.
Die Polizisten drehten um und planten, den Jugendlichen zu kontrollieren. Alle vier Roller beschleunigten daraufhin. Der 16-Jährige ignorierte die Anhaltezeichen und floh dann von der Richard-Wagner-Straße über mehrere innerstädtische Straßen, mittlerweile mit eingeschalteter Beleuchtung. Wegen seiner Fahrweise musste ein unbeteiligtes Fahrzeug eine Gefahrenbremsung durchführen, um eine Kollision mit dem Roller zu vermeiden.
Der Rollerfahrer endete seine Flucht, als er auf einen Friedhof abbog. Dort rutschte er in einer Kurve weg und stürzte ohne Fremdeinwirkung. Die Beamten konnten eine weitere Flucht zu Fuß verhindern.
Bei dem Sturz auf dem Friedhof verletzte sich der 16-Jährige leicht, aber eine weitere ärztliche Behandlung war nicht erforderlich.
Da der Verdacht besteht, dass der Roller technisch manipuliert wurde, wurde er von den Beamten sichergestellt. Der Jugendliche wurde vor Ort entlassen und seiner Mutter übergeben. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 450, die Schwerverletzten auf 11.172 und die Leichtverletzten auf 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








