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Hamm-Mitte: Illegales Kraftfahrzeugrennen auf dem Westring

Drei Fahrzeuge lieferten sich ein Rennen auf dem Westring, zwei 18-Jährige konnten gestoppt werden.

Foto: unsplash

Hamm-Mitte (ost)

Am Samstag, den 4. April, gegen 21.40 Uhr, fand auf dem Westring ein Autorennen statt, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren – zwei 18-jährige Fahrer wurden von zivilen Einsatzkräften des Verkehrsdienstes der Polizei Hamm gestoppt.

Die beiden 18-Jährigen fielen den Beamten bereits auf der Sternstraße auf, als sie mit ihrem Mercedes CLS AMG und einem Audi S5 sehr schnell und laut vom Südring nach links auf die Sternstraße abbogen.

Als die beiden Fahrzeuge auf der Sternstraße nebeneinander fuhren, beschleunigte der 18-jährige Fahrer des AMG beim Umschalten der Ampel stark. Am Kreuzungsbereich Sternstraße/Brüderstraße musste er eine Notbremsung machen, um nicht mit einem Fußgänger zu kollidieren.

Später auf dem Westring gesellte sich ein VW Tiguan zu den beiden Fahrzeugen. Alle Fahrzeuge beschleunigten stark beim Umschalten der Ampel und fuhren quietschend davon.

Die Polizeibeamten konnten sowohl den Audi- als auch den Mercedes-Fahrer auf der Wilhelmstraße stoppen und kontrollieren.

Die Fahrzeuge, Führerscheine und Handys der Fahrer sowie die Handys der Beifahrer wurden beschlagnahmt. Die Fahrer und Fahrerinnen aus Hamm erwartet nun ein Strafverfahren wegen Teilnahme an einem illegalen Autorennen.

Hinweise zum Fußgänger, der die Straße überquerte, nimmt die Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-0 oder der E-Mail-Adresse hinweise.hamm@polizei.nrw.de entgegen oder bittet den Fußgänger, sich selbstständig bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle zu melden. (ds)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon sind 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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