Die Polizei Hamm und der ADFC bieten am 19. Juli ein Training für sicheres Fahren mit Pedelecs an, um Unfällen vorzubeugen und Fragen zur Verkehrssicherheit zu beantworten.
Hamm-Mitte: Offenes Pedelec-Training am Chattanoogaplatz

Hamm-Mitte (ost)
Elektrofahrräder sind für viele Leute eine gute Alternative zum Auto. Vor allem ältere Menschen finden oft Erleichterung im Alltag durch die motorisierte Unterstützung. Wenn man jedoch zum ersten Mal auf ein Pedelec steigt, neigt man dazu, die ungewohnte Beschleunigung und Geschwindigkeit zu unterschätzen. Deshalb kommt es häufig zu Verkehrsunfällen.
Um Stürzen und Zusammenstößen bestmöglich vorzubeugen, veranstalten die Polizei Hamm und der ADFC am Dienstag, den 19. Juli, von 9 bis 12 Uhr ein offenes Pedelec-Training auf dem Chattanoogaplatz.
Unsere Expertinnen für Verkehrsunfallprävention und der ADFC stehen an diesem Tag bereit, um Interessierten das sichere Anfahren, Lenken und Bremsen mit dem Pedelec beizubringen. Dafür wird es einen Parcours mit verschiedenen Stationen geben.
Die Teilnehmer können beispielsweise eine schmale Spur durchfahren, einen Slalom absolvieren oder eine enge Kurve meistern. Die Polizistinnen informieren zudem über den Diebstahlschutz von Fahrrädern und beantworten bei Bedarf allgemeine Fragen zur Verkehrssicherheit.
Das Training richtet sich hauptsächlich an ältere Menschen. Aber auch jeder, der mit dem Fahrrad vorbeikommt, ist willkommen. Um am Training teilnehmen zu können, wird ein eigenes Pedelec sowie das Tragen eines Helms benötigt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (bf)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








