Einsatzkräfte in Hamm haben einen Hund vor dem Hitzetod in einem Auto gerettet. Der Besitzer wird wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz ermittelt.
Hamm-Mitte: Polizei rettet Hund aus überhitztem Auto

Hamm-Mitte (ost)
Am Montag, den 22. Juni, retteten die Polizeikräfte in Hamm einen Hund vor dem qualvollen Hitzetod in einem Auto.
Passanten entdeckten das Tier im Fahrzeug und meldeten es gegen 10.20 Uhr. Das Auto stand auf dem Seitenstreifen der Werler Straße, direkt in der prallen Sonne geparkt. Die Polizisten, die daraufhin gerufen wurden, bemerkten den schlechten Zustand des Tieres durch die Autoscheibe. Zeugenaussagen zufolge befand sich der Hund bereits seit über einer Stunde im Auto.
Da kein Besitzer ausfindig gemacht werden konnte, entschieden sich die Einsatzkräfte dazu, den Hund zu befreien. Der Fahrzeughalter hatte Glück: Eine Tür war nicht abgeschlossen, so dass der Hund problemlos aus dem Auto geholt werden konnte. Hätte das Auto verschlossen gewesen, hätten die Einsatzkräfte eine Scheibe einschlagen müssen, um den Hund zu retten.
Daraufhin wurde der Hund dem Tierasyl übergeben, das sich vorübergehend um das Tier kümmern kann.
Nachträglich konnten die Einsatzkräfte Kontakt mit dem 50-jährigen Hundehalter aufnehmen. Dieser zeigte sich trotz eindringlicher Belehrung uneinsichtig und wenig verständnisvoll. Gegen ihn wird wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.
Die Polizei warnt:
Bei warmem Wetter kann sich das Innere eines Autos schnell auf gefährliche Temperaturen aufheizen. Es kann lebensgefährlich sein, Tiere im Auto zu lassen – selbst wenn sie Wasser haben oder das Fenster einen Spalt offen ist. Lassen Sie deshalb niemals Hunde oder andere Haustiere im geparkten Auto zurück – auch nicht für kurze Zeit. (rv)
Quelle: Presseportal








