Der Verkehrsdienst führt Schwerpunkteinsatz zu “Zweiradfahren im Blick” durch und kontrolliert E-Scooter, Pedelecs und Fahrräder.
Hamm-Mitte: Polizei stellt 99 Verstöße fest

Hamm-Mitte (ost)
Der Verkehrsdienst des Polizeipräsidiums Hamm hat am Mittwoch, 14. Oktober, in der Zeit von 9 bis 17 Uhr im Stadtgebiet einen Schwerpunkteinsatz zum Thema “Zweiradfahren im Blick” durchgeführt. Im Fokus standen E-Scooter, Pedelecs und Fahrräder.
Die Einsatzkräfte kontrollierten im Bereich der Fußgängerzone, auf der Martin-Luther-Straße und insbesondere im Umfeld des Beisenkamp-Gymnasiums. Dabei stellten sie insgesamt 99 Verstöße fest, vor allem bei jungen E-Scooter-Fahrenden. Häufig fuhren diese auf der falschen Straßenseite, entgegen der Fahrtrichtung auf Gehwegen oder zu mehreren Personen auf einem Fahrzeug. Die Beamtinnen und Beamten sprachen die Betroffenen an und ahndeten die Verstöße.
Parallel dazu war die Verkehrsunfallprävention im Einsatz. Sie sprühte auf Geh- und Radwegen sowie auf Parkstreifen Graffitis, die auf die Gefahr von Dooring-Unfällen aufmerksam machen. Dabei werden Radfahrende durch unachtsam geöffnete Fahrzeugtüren verletzt.
Die Kriminalprävention verteilte Flyer und führte Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern. Thema war die richtige Sicherung von Zweirädern gegen Diebstahl.
“Gerade junge Verkehrsteilnehmende unterschätzen häufig die Risiken, die mit einem E-Scooter verbunden sind. Mit unseren Kontrollen und Gesprächen wollen wir ein Bewusstsein für sichere und regelkonforme Mobilität schaffen”, erklärte Christian Klasing vom Verkehrsdienst.
Die Polizei kündigt an, auch künftig regelmäßig Kontrollen und Präventionsaktionen zum Thema Zweiradsicherheit durchzuführen. (bf)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was einem Anteil von 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








