Ein 19-Jähriger aus Hamm wurde lebensgefährlich verletzt, nachdem er mit einem Mercedes kollidierte. Die Straße war bis 6 Uhr gesperrt.
Hamm: Motorradfahrer auf der Sternstraße verletzt

Hamm-Mitte (ost)
Am Donnerstag, den 6. August, gab es einen schweren Verkehrsunfall auf der Sternstraße. Um 1.15 Uhr fuhr ein 19-jähriger Fahrer aus Hamm in nördlicher Richtung auf der Sternstraße. Kurz nach der Kreuzung Sternstraße/Martin-Luther-Straße verlor er aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über seine Yamaha und stieß mit einem auf dem östlichen Parkstreifen abgestellten Mercedes zusammen.
Der junge Fahrer erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht.
Ein Unfallaufnahmeteam aus Münster half bei der Unfallaufnahme. Die Sternstraße war ab der Martin-Luther-Straße bis etwa 6 Uhr für die Dauer der Maßnahmen gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um.
Sowohl das Motorrad als auch der Mercedes wurden auf Anweisung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.
Während der Unfallaufnahme waren neben den Ersthelfern auch viele Schaulustige vor Ort. Die Beamten mussten mehreren Personen Platzverweise erteilen, um eine ungehinderte Unfallaufnahme zu gewährleisten.
Die Polizei Hamm bittet außerdem Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben, sich telefonisch unter 02381 916-5523 oder per E-Mail unter hinweise.hamm@polizei.nrw.de zu melden. (rv)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 556.792 Fällen. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








