Erfahren Sie, wie Sie sicher mit Ihrem Pedelec fahren können und vermeiden Sie gefährliche Situationen und Unfälle. Training am 19. August von 9 bis 12 Uhr.
Hamm: Offenes Pedelec-Training mit Polizei und ADFC

Hamm-Mitte (ost)
Elektrofahrräder sind sehr beliebt und für viele Menschen eine praktische Alternative zum Auto. Insbesondere ältere Menschen profitieren von der Motorunterstützung, die das Radfahren im Alltag erheblich erleichtert. Zu Beginn wird jedoch oft die ungewohnte Beschleunigung und die höhere Geschwindigkeit eines Pedelecs unterschätzt. Dies kann schnell zu gefährlichen Situationen und Verkehrsunfällen führen.
Um sicherzustellen, dass Pedelecfahrer sicher unterwegs sind und Stürze oder Kollisionen vermieden werden, laden die Polizei Hamm und der ADFC am Mittwoch, den 19. August, von 9 bis 12 Uhr zu einem offenen Pedelec-Training auf dem Chattanoogaplatz ein.
Die Fachleute für Verkehrsunfallprävention und des ADFC vermitteln wichtige Grundlagen für den sicheren Umgang mit dem Pedelec. Es werden unter anderem das sichere Anfahren, das kontrollierte Bremsen und das richtige Lenken geübt. Dafür steht ein Parcours mit verschiedenen Übungsstationen zur Verfügung.
Die Teilnehmer können eine schmale Spurgasse, einen Slalom und eine Spitzkehre absolvieren. Darüber hinaus informiert die Polizei über effektiven Diebstahlschutz für Fahrräder und beantwortet Fragen zur Verkehrssicherheit.
Das Angebot richtet sich hauptsächlich an ältere Menschen, steht jedoch allen Interessierten offen, die mit ihrem Zweirad teilnehmen möchten. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein eigenes Pedelec und das Tragen eines Fahrradhelms. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (rv)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








