Ein 75-jähriger Mann aus Hamm wurde Opfer von Phishing. Nachdem er persönliche Daten preisgab, wurde ein vierstelliger Betrag von seinem Konto abgebucht.
Hamm: Phishing-Betrug an 75-Jährigem

Hamm (ost)
Am Freitag, dem 26. Juni, wurde ein 75-jähriger Mann aus Hamm Opfer von Betrug.
Er bekam eine E-Mail von seiner vermeintlichen Bank, die einen Link enthielt. Nachdem er auf den Link geklickt hatte, öffnete sich eine Webseite. Dort gab er persönliche Informationen ein, einschließlich seiner Zugangskennung und seines Passworts.
Kurz darauf rief ein falscher Bankmitarbeiter an. Er behauptete, dass verdächtige Transaktionen auf dem Konto des Opfers stattgefunden hätten. Um diese zu stornieren, sollte der ältere Herr über seine Banking-App eine Freigabe erteilen. Er folgte den Anweisungen und der Betrüger beendete das Gespräch.
Der 75-jährige Mann wurde misstrauisch und fragte eine Mitarbeiterin seiner Bank nach den Kontobewegungen. Sie konnte ihm nur mitteilen, dass ein niedriger vierstelliger Betrag von seinem Konto abgebucht wurde.
Die Polizei warnt:
Kriminelle verwenden regelmäßig gefälschte E-Mails, SMS oder Internetseiten, um an sensible Bank- und Zugangsdaten zu gelangen. Die Polizei empfiehlt daher, niemals persönliche Daten, Passwörter oder TAN-Nummern über Links in E-Mails oder SMS einzugeben. Überprüfen Sie Absenderadressen sorgfältig. Selbst kleine Abweichungen können auf eine Fälschung hinweisen. Öffnen Sie Online-Banking-Seiten immer direkt über die bekannte Internetadresse Ihrer Bank und nicht über zugesandte Links. Seien Sie besonders wachsam bei Nachrichten, die Druck ausüben oder mit Kontosperrungen drohen. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall Ihre Bank über die Ihnen bekannten offiziellen Kommunikationswege. Wenn Sie den Verdacht haben, Opfer eines Phishing-Angriffs geworden zu sein, informieren Sie sofort Ihre Bank, lassen Sie Ihre Zugangsdaten sperren und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. (rv)
Quelle: Presseportal








