Dank einer aufmerksamen Zeugin konnte eine Unfallflucht aufgeklärt werden. Ein 19-Jähriger prallte gegen eine Straßenlaterne und zwei Verkehrszeichen, entstand ein Gesamtsachschaden von rund 12.500 Euro.
Hamm: Polizei stellt flüchtigen Audi-Fahrer

Hamm-Mitte (ost)
Dank einer aufmerksamen Zeugin konnte eine Unfallflucht vom Montagmorgen, 24. August, aufgeklärt werden.
Nach den momentanen Ermittlungen fuhren ein 19-Jähriger aus Hamm und sein 20-jähriger Beifahrer gegen 7 Uhr mit einem Audi die Antonistraße in nördliche Richtung. Aus bisher ungeklärten Gründen kam der Fahrer in der Kurve zum Nordenwall von der Straße ab und kollidierte mit einer Straßenlaterne und zwei Verkehrszeichen. Die genaue Route wird noch untersucht.
Ein Anwohner hörte den Aufprall, begab sich zur Unfallstelle und bot den beiden jungen Männern Hilfe an. Während sie Wasser holte, fuhren sie mit dem beschädigten Audi A3 auf dem Nordenwall in Richtung Nordstraße davon.
Im Zuge der Fahndung konnte die Polizei den Audi mit den beiden Insassen auf einem Tankstellengelände an der Kreuzung Hafenstraße/Münsterstraße finden und überprüfen.
Ein vor Ort durchgeführter Alkohol- und Drogentest beim 19-jährigen Fahrer war negativ. Dennoch muss er sich nun wegen Fahrerflucht einem Strafverfahren stellen. Die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein und untersagte die Weiterfahrt.
Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 12.500 Euro. Die Stadtwerke Hamm und die Stadt Hamm kümmerten sich um die beschädigte Straßenlaterne und die Verkehrszeichen. (hei)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen mit 57879 Verdächtigen immer noch auf einem hohen Niveau.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








