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Hamm: Polizeieinsatz im Bahnhofsquartier

Mehrere Drogenverkäufe wurden festgestellt und Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ein 30-jähriger Mann wurde für eine erkennungsdienstliche Behandlung zum Polizeipräsidium gebracht.

Foto: Depositphotos

Hamm-Mitte (ost)

Um den Drogenhandel zu bekämpfen, führte die Polizei in Hamm am Dienstag, den 14. Juli, erneut eine Aktion im Bahnhofsviertel durch.

Verdeckte Beamte konnten am Nachmittag mehrere Marihuana-Verkäufe nachweisen und strafrechtliche Ermittlungen einleiten.

Ein 30-jähriger Mann aus Hamm wurde beobachtet, wie er eine Plastiktüte in einem Hochbeet versteckte. Er übergab zunächst einem 45-jährigen Hammer und dann einem 42-jährigen Polen mutmaßliches Marihuana. Im Gegenzug erhielt der 30-Jährige Bargeld.

Bei der Kontrolle eines 24-jährigen Mannes aus Iserlohn und eines 26-jährigen Mannes aus Menden fanden die Beamten ebenfalls Marihuana. Die Drogen wurden beschlagnahmt und der 30-Jährige wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung zur Polizeiwache gebracht.

Die Polizei in Hamm wird zusammen mit dem Ordnungsdienst neben den täglichen Präsenzmaßnahmen in der Innenstadt auch in Zukunft weitere Aktionen dieser Art im Bahnhofsviertel durchführen.(hei)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch im Jahr 2022. Im Jahr 2023 waren 51099 männlich, 6780 weiblich und 18722 nicht-deutsch. Trotz des Anstiegs der Drogenraten in Nordrhein-Westfalen liegt die Region immer noch unter der Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im Jahr 2023, die 73917 Fälle verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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