Ein 65-jähriger Mann aus Hamm wurde Opfer eines Betrugs, nachdem er seine Online-Banking-Daten preisgab. Er bestätigte Überweisungen auf ein fremdes Konto, bevor er misstrauisch wurde und die Polizei einschaltete.
Hamm-Rhynern: Falsche Bankmitarbeiter erbeuten vierstelligen Betrag

Hamm-Rhynern (ost)
Ein 65-jähriger Mann aus Hamm wurde am Dienstag, dem 4. August, Opfer eines Betrugs und verlor einen vierstelligen Geldbetrag.
Zuerst erhielt der ältere Herr eine E-Mail von seiner vermeintlichen Bank, in der er aufgefordert wurde, seine Online-Banking-Daten anzugeben.
Nachdem er dies erledigt hatte, erhielt der Mann am Nachmittag einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter seiner Bank. Dieser täuschte ihm vor, dass sein Bankkonto gehackt worden sei und er aus Sicherheitsgründen Geld umleiten müsse.
Der Mann bestätigte daraufhin zwei Überweisungen in Höhe eines vierstelligen Betrags, die auf ein fremdes Konto gingen.
Als der 65-Jährige skeptisch wurde, beendete er das Gespräch. Danach sprach er mit seiner Tochter, die dann die Polizei verständigte. Der Senior erstattete Anzeige.
Die Polizei warnt:
Die Telefonbetrüger sind sehr einfallsreich in ihren Lügen. Seien Sie also sofort misstrauisch, wenn Sie am Telefon um Geld gebeten oder ausgefragt werden!
Unser Ratschlag: Legen Sie in solchen Fällen auf. Überprüfen Sie die Informationen gegebenenfalls auf eigene Faust, zum Beispiel durch einen Anruf bei Ihrer Bank oder bei der Polizei unter der 110. Sollten Sie Opfer eines Betrugs werden, erstatten Sie auf jeden Fall Anzeige! Sprechen Sie auch mit Ihren Verwandten und Bekannten über diese Tricks, damit Betrüger in Zukunft keine Opfer mehr finden. (rv)
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der gemeldeten Fälle von 29667 im Jahr 2022 auf 21181 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 im selben Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb relativ konstant bei 2072 im Jahr 2022 und 2159 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 gemeldeten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








