Ein 51-jähriger Opel-Fahrer verursachte unter Drogeneinfluss einen Verkehrsunfall. Er bestritt, das Fahrzeug selbst geführt zu haben und leistete massiven Widerstand bei der Beschlagnahme.
Hamm-Rhynern: Opel-Fahrer verursacht Verkehrsunfall

Hamm-Rhynern (ost)
Am Freitag, den 4. September, um 22.15 Uhr fuhr ein 51-jähriger Opel-Fahrer in nördlicher Richtung die Dr.-Loeb-Caldenhof-Straße entlang. In einer Kurve auf Höhe des Caldenhofer Wegs kam er nach rechts von der Straße ab und beschädigte einen Leitpfosten sowie einen Baum im angrenzenden Grünstreifen.
Als die Rettungskräfte den 51-Jährigen auf dem Beifahrersitz fanden, bestritt er, selbst gefahren zu sein. Ein Alkoholtest vor Ort war negativ, jedoch fiel ein Drogentest positiv auf Kokain aus.
Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurden eine Blutprobe angeordnet sowie die Beschlagnahme des Fahrzeugs und der Oberbekleidung. Der Unfallverursacher leistete bei der Beschlagnahme erheblichen Widerstand.
Es wurde auch festgestellt, dass der vermeintliche Unfallverursacher keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Neben dem Auto stellten die Beamten auch ein Einhandmesser sicher. (bf)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








