Ein Unbekannter überfiel eine Tankstelle und flüchtete mit Bargeld. Die Polizei bittet um Hinweise zur Identifizierung des Täters.
Hamm-Rhynern: Raub auf Tankstelle

Hamm-Rhynern (ost)
Am Donnerstag, den 12. Mai, um 22.50 Uhr, wurde eine Tankstelle in der Werler Straße von einem unbekannten Täter überfallen.
Er forderte unter Vorhalt einer Axt die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse. Nachdem die 60-jährige Angestellte einen geringen dreistelligen Betrag in den schwarzen Rucksack gesteckt hatte, flüchtete der Räuber in eine unbekannte Richtung.
Der Verdächtige wird wie folgt beschrieben: Er ist zwischen 20 und 30 Jahren alt, etwa 1,80 Meter groß, hat helle Haut, dunkle Locken und dunkle Augen. Zum Zeitpunkt des Überfalls trug er eine schwarze Sturmhaube, schwarze Kleidung und weiße Schuhe. Er sprach akzentfrei Deutsch.
Während der Fahndungsmaßnahmen wurde ein Hubschrauber eingesetzt.
Hinweise zum Täter nimmt die Polizei Hamm unter der Rufnummer 02381 916-0 oder per E-Mail unter hinweise.hamm@polizei.nrw.de entgegen. (bf)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland, mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








