Ein Betrüger erbeutete einen niedrigen fünfstelligen Betrag von einer 23-jährigen Frau durch SMS und Anrufe mit gefälschten Sicherheitsmeldungen.
Hamm-Rhynern: Smishing-Betrug in Hamm

Hamm-Rhynern (ost)
Am Sonntagabend, den 24. Mai, wurde einer 23-jährigen Frau aus Hamm von einem Betrüger ein niedriger fünfstelliger Betrag gestohlen.
Abends erhielt die Geschädigte eine SMS von der angeblichen Firma, bei der sie ihre Kreditkarte besitzt. Um ein Sicherheitsupdate durchzuführen, reagierte die 23-Jährige auf die Nachricht. Danach bekam sie einen Anruf, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass es Sicherheitsprobleme beim Online-Banking gibt. Deshalb gab sie dem Anrufer persönliche Informationen weiter.
Nachdem die Geschädigte eine Anwendung installiert hatte, die die Sicherheitslücken beheben sollte, wurde ein niedriger fünfstelliger Betrag von ihrem Konto abgebucht.
Bei diesem Vorfall handelt es sich um Smishing (eine Kombination aus SMS und Phishing), bei dem betrügerische Textnachrichten verwendet werden, um persönliche Daten zu stehlen, Geld zu erpressen oder Schadsoftware auf das Smartphone zu installieren. Die Täter nutzen oft vertrauenswürdig erscheinende Identitäten, wie die von Banken, Paketdiensten oder angeblichen Familienmitgliedern.
Die Polizei gibt in diesem Zusammenhang folgende Tipps zur Vorbeugung:
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, wovon 7667 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6623, wobei 4478 männliche und 2145 weibliche Verdächtige waren. 2072 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 21181 Fälle von Cyberkriminalität verzeichnet, wobei 8126 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 7062, darunter 4726 Männer, 2336 Frauen und 2159 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








