Am Donnerstagmorgen kam es zu einer Kollision, vier Personen wurden verletzt, eine 58-jährige Frau schwebt in Lebensgefahr.
Hamm: Schwerer Verkehrsunfall auf Lipperandstraße

Hamm-Bockum-Hövel (ost)
Am Donnerstagmorgen, den 3. September, ereignete sich gegen 7.45 Uhr auf der Lipperandstraße ein schwerer Verkehrsunfall – vier Personen wurden verletzt, eine 58-jährige Frau schwebt in Lebensgefahr.
Laut aktuellen Informationen fuhr ein 19-jähriger Fahrer aus Drensteinfurt mit seinem Skoda auf der Lipperandstraße in Richtung Münsterstraße. In der Nähe des Klosterhofs überholte er trotz Gegenverkehr einen Citroen. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden 39-jährigen Volvo-Fahrer aus Hamm. Beide Fahrzeuge kamen von der Fahrbahn ab und kamen nördlich auf einem Grünstreifen und einem angrenzenden Feld zum Stillstand. Zwei Insassen konnten sich neben dem 19-Jährigen, ein 15-jähriger Jugendlicher und eine 58-jährige Frau, aus dem umgekippten Skoda befreien.
Die 58-jährige Mitfahrerin wurde schwer verletzt, der 15-jährige Mitfahrer und der 19-jährige Fahrer wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Auch der Volvo-Fahrer wurde mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutprobe und die Sicherstellung des Führerscheins des Skoda-Fahrers an. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden ebenfalls sichergestellt. Ein Unfallaufnahmeteam der Polizei Dortmund unterstützte die Beamten aus Hamm.
Die Lipperandstraße war zwischen der Römer- und Münsterstraße von 8 bis 14.45 Uhr in beide Richtungen vollständig gesperrt, während die Unfallaufnahme durchgeführt wurde. Die Feuerwehr kümmerte sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Über die Höhe des Gesamtschadens liegen noch keine Informationen vor. (hei)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








