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Hamm: Unfall zwischen Kleinkraftrad und Fahrrad in Lippetal-Hovestadt

Ein Fahrrad rollte in den Fahrtweg eines Kleinkraftrades, was zu einem Zusammenstoß und Verletzungen führte. Der Fahrer wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Foto: Depositphotos

Lippetal-Hovestadt (ost)

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag (06.09.2026) ereignete sich gegen 01:00 Uhr in Lippetal-Hovestadt ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall zwischen einem Moped und einem Fahrrad.

Die Polizeiwache Soest wurde von einer Streifenwagenbesatzung auf ein Moped mit zwei Insassen aufmerksam gemacht. Der Fahrer fuhr ohne Helm. Als die Beamten versuchten, ihn anzuhalten, flüchtete er über einen Gehweg. Eine weitere Streifenwagenbesatzung konnte das Moped kurz darauf in der Nähe eines unbefestigten Fußweges östlich der Brückenstraße sehen. Der Fahrer fuhr dort ohne Licht weiter.

Die Beamten beobachteten dann, wie ein Mann, der sein Fahrrad auf dem Fußweg schob, aufgrund der hohen Geschwindigkeit des Mopeds zur Seite springen musste, wodurch das Fahrrad in den Weg des herannahenden Mopeds geriet. Es kam zum Zusammenstoß. Der Fahrer und seine Beifahrerin stürzten dabei zu Boden.

Gegen den 36-jährigen wird wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Der Fahrer des Mopeds ist ein 17-jähriger aus Hamm. Er wurde bei dem Unfall leicht verletzt und erlitt Schürfwunden. Der Jugendliche trug zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Helm.

Die 16-jährige Mitfahrerin, ebenfalls aus Hamm, ist eine Jugendliche. Sie erlitt ebenfalls Schürfwunden und klagte nach dem Unfall über Unterleibsschmerzen. Da sie schwanger ist, wurde sie vorsorglich gemeinsam mit dem Fahrer zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus nach Soest gebracht.

Das Moped wurde bei dem Unfall stark beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Auch das Fahrrad des 36-Jährigen wurde beschädigt.

Nach bisherigen Erkenntnissen war das Moped zum Unfallzeitpunkt nicht zugelassen und nicht versichert. Zudem hatte der 17-jährige Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis. Deshalb wurde eine separate Strafanzeige erstattet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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