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Hamm: Verkehrsunfall Kamener Straße/Fangstraße

Eine Audifahrerin stieß mit einem Fahrschul-Lkw zusammen. Drei Personen wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Hamm-Pelkum (ost)

Am Montag, den 20. April, kollidierte eine 18-jährige Fahrerin eines Audis im Kreuzungsbereich Kamener Straße / Fangstraße mit einem Lkw einer Fahrschule – sie wurde zusammen mit ihren beiden Mitfahrerinnen in ein Hammer Krankenhaus gebracht.

Die junge Frau aus Hamm fuhr gegen 21.55 Uhr mit ihrem Audi die Fangstraße entlang in Richtung Kamener Straße. Dort plante sie, die Kamener Straße geradeaus in Richtung Heinrichstraße zu überqueren.

Zur gleichen Zeit fuhren ein 24-jähriger Fahrschüler aus Hamm und sein 50-jähriger Fahrlehrer aus Dortmund in einem Fahrschul-Lkw stadtauswärts auf der Kamener Straße. Trotz einer Notbremsung des Fahrlehrers kam es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß zwischen dem Audi und dem MAN.

Der Audi drehte sich um die eigene Achse und kam auf dem Gehweg zum Stillstand. Das Auto der 18-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Bei dem Unfall wurden die 18-jährige Audifahrerin und eine 16-jährige Mitfahrerin schwer verletzt, während eine 19-jährige Mitfahrerin leichte Verletzungen erlitt. Die drei Frauen wurden mit Rettungswagen in örtliche Krankenhäuser gebracht. (rv)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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