Am Wochenende wurden vier Fahrzeugführer in Ahlen kontrolliert, die unter Betäubungsmittel- und/oder Cannabiseinfluss standen. Sie alle wurden zur Blutprobe gebeten.
Hamm: Verstöße gegen Betäubungsmittelgesetz in Ahlen

Warendorf (ost)
Am Wochenende haben Polizeibeamte in Ahlen Fahrzeugführer kontrolliert. Bei vier von ihnen ordneten die Einsatzkräfte die Entnahme von Blutproben an, da sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und/oder Cannabis standen.
Am Freitagabend (30.1.2026, 22.45 Uhr) stoppten Beamte einen 45-jährigen Autofahrer. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Osnabrücker keinen gültigen Führerschein besitzt. Außerdem wiesen seine körperlichen Symptome eindeutig auf den Konsum von Betäubungsmitteln hin.
Während der Streifenfahrt am Sonntagmorgen (1.2.2026, 11.00 Uhr) beobachteten Polizeikräfte, wie ein Autofahrer unerlaubterweise von der Straße Am Bahndamm abbog. Die Beamten stoppten den 35-jährigen Fahrer. Der Dortmunder gab zu, kürzlich Cannabis konsumiert zu haben. Ein von ihm durchgeführter Drogentest bestätigte den Konsum von Drogen.
Am Sonntagabend (1.2.2026) führten Polizisten eine Kontrolle eines Autofahrers auf der Gemmericher Straße durch. Als die Beamten das Fahrzeug des Ahleners betraten, bemerkten sie einen starken Geruch von Cannabis. Der 33-jährige Fahrer führte einen Drogentest durch, der positiv ausfiel.
Weil ein 39-jähriger Mann aus Hamm am Sonntagabend (1.2.2026, 19.25 Uhr) mit einem E-Scooter verbotenerweise durch die Fußgängerzone in der Oststraße fuhr, kontrollierten ihn Polizisten. Der Mann gab an, regelmäßig Cannabis zu konsumieren und am Vortag auch Betäubungsmittel eingenommen zu haben.
Gegen alle Männer leiteten die Polizisten Ermittlungsverfahren ein und untersagten ihnen die Weiterfahrt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








