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Hamm: Zug kollidiert mit Betonplatten auf den Gleisen

Ein Regionalexpress kollidierte bei Kamen mit Hindernissen auf den Gleisen. Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0254

In der Nacht zum Samstag (21.03.) stieß ein Regionalzug bei Kamen mit Betonplatten zusammen, die auf die Gleise gelegt wurden. Die Polizei Dortmund führt die Untersuchungen durch und sucht nach Zeugen.

Um Mitternacht fuhr der RE1 von Aachen nach Hamm (Westfalen). Zwischen Kamen-Methler und dem Bahnhof Kamen bemerkte der Lokführer plötzlich Objekte auf den Gleisen. Trotz einer sofortigen Notbremsung kam es zur Kollision.

Der Lokführer und die insgesamt 309 Passagiere blieben unverletzt. Der Zug war jedoch nicht mehr fahrbereit. Die Fahrgäste wurden evakuiert und konnten ihre Reise mit einem Ersatzzug fortsetzen.

Erste Untersuchungen ergaben, dass mehrere Betonplatten und ein Metallstab auf die Gleise gelegt wurden. Die Platten wurden zuvor von einem Kabelschacht neben der Bahnstrecke von den Tätern entfernt. Der Tatort befindet sich in der Nähe einer Unterführung im Bereich der Straßen Königsstraße/Roggenkamp.

Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat der zuständige Staatsschutz des Polizeipräsidiums Dortmund die Ermittlungen übernommen.

Die Polizei fragt: Haben Sie vor Mitternacht verdächtige Personen in der Nähe der Bahnstrecke gesehen? Hinweise nimmt die Kriminalwache unter der Rufnummer 0231/132-7441 entgegen.

Hinweis für Vertreter der Medien: Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte ab Montag (23.03.) um 7 Uhr an die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzte bei 11.172 und Leichtverletzte bei 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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