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Handtaschendiebstahl: Bundespolizei stellt Tatverdächtigen und findet Diebesgut

Im Bereich des Deutschen Fußballmuseums wurde eine Handtasche gestohlen. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen und Diebesgut sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Am 18. März gab es einen Diebstahl einer Handtasche im Deutschen Fußballmuseum. Bei sofortigen Fahndungsmaßnahmen wurde ein Verdächtiger von Bundespolizeikräften festgestellt. Einige gestohlene Gegenstände wurden sichergestellt. Um 10:30 Uhr meldete eine 29-jährige Frau der Bundespolizei den Diebstahl ihrer Tasche. Der Vorfall soll im Bereich des Deutschen Fußballmuseums stattgefunden haben. In der Tasche befanden sich unter anderem elektronische Geräte, mit denen die Geschädigte den Standort verfolgen konnte. Dieser führte in die Dortmunder Nordstadt. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen konnte ein 56-jähriger Tatverdächtiger von Einsatzkräften festgestellt werden. Bei der folgenden Durchsuchung wurden Teile des gestohlenen Guts gefunden und sichergestellt. Die Handtasche trug der marokkanische Staatsbürger jedoch nicht mehr bei sich. Durch die Auswertung von Videoaufzeichnungen des Dortmunder Hauptbahnhofs konnte der Ablauf des Diebstahls weiter rekonstruiert werden. Demnach wurde die Handtasche zunächst von einer unbekannten Person gestohlen und dann an den vorläufig Festgenommenen übergeben. Während der Anzeigenaufnahme stellte die deutsche Staatsbürgerin fest, dass mit ihrer zuvor gestohlenen EC-Karte unberechtigt Einkäufe in einem Kiosk in der Brückstraße getätigt wurden. Eine weitere Streife der Bundespolizei begab sich sofort zur Örtlichkeit und sicherte auch dort die Videoaufzeichnungen. Die Handtasche der in Mainz lebenden Frau wurde in der Nähe des Kiosks gefunden und ihr zurückgegeben. Es fehlten Bargeld und einige Karten. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden alle Personen wieder freigelassen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Taschendiebstähle in Deutschland mit insgesamt 39.519 Fällen. Im Jahr 2022 wurden 1.980 Fälle gelöst, während es im Jahr 2023 2.725 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1.633 im Jahr 2022 auf 1.897 im Jahr 2023. Davon waren 1.175 Verdächtige männlich und 458 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.284 im Jahr 2022 auf 1.520 im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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