Unbekannter Jugendlicher überfällt Seniorin und entwendet Handtasche samt Inhalt. Polizei sucht dringend Zeugen.
Handtaschenraub in Hürth-Hermülheim

Hürth (ost)
Ein skrupelloser Unbekannter hat eine ältere Frau überfallen und ihre Handtasche mit Inhalt gestohlen.
Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht nach einem unbekannten Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren mit schwarzen, lockigen Haaren. Er wird beschuldigt, am Samstagnachmittag (22. August) eine 74-jährige Frau in Hürth-Hermülheim angegriffen und verletzt zu haben. Er ist schlank und zwischen 160 und 170 Zentimeter groß. Zum Zeitpunkt der Tat trug er schwarze Kleidung und eine schwarze Gucci-Kappe. Er soll die Handtasche der Frau mit Inhalt gestohlen haben.
Die Ermittler des Kriminalkommissariats 23 haben die Untersuchungen aufgenommen und bitten um Zeugenaussagen. Hinweise zum Täter oder verdächtige Beobachtungen zur Tatzeit können telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de gemeldet werden.
Nach den vorliegenden Informationen war die 74-Jährige gegen 16.30 Uhr mit ihrem Rollator auf dem Gehweg der Kölnstraße unterwegs. Plötzlich wurde sie von hinten attackiert. Der Täter soll sie dann umklammert und zu Boden gerissen haben. Nachdem er die Frau beleidigt und geschlagen hatte, soll er ihre Handtasche genommen haben. Anschließend flüchtete er in Richtung Bödikerstraße.
Die hinzugezogenen Polizistinnen und Polizisten begannen sofort mit der Fahndung nach dem Flüchtigen. Sie sicherten die Spuren und erstatteten Anzeige. Rettungskräfte kümmerten sich um die verletzte Frau und brachten sie ins Krankenhaus. (jus)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 60 auf 75. Auch die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen liegt die Region immer noch hinter der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo 470 Fälle registriert wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








