Ein 36-Jähriger wurde beim Handykauf mit Reizgas attackiert. Die Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen für den Vorfall.
Handykauf in Mündelheim endet in Raubversuch

Duisburg (ost)
Ein 36-jähriger Mann aus Niederkrüchten wurde am späten Dienstagabend (9. Juni, 22:45 Uhr) in Duisburg-Mündelheim Opfer eines versuchten Raubes während eines vermeintlichen Handykaufs.
Nach bisherigen Informationen wurde der Kauf über eine Social-Media-Plattform arrangiert. Nachdem die Details besprochen waren, traf sich der 36-Jährige mit dem vermeintlichen Verkäufer auf der Straße Ehinger Berg in der Nähe der Siedlerstraße.
Als der Mann mit seinem Auto am vereinbarten Treffpunkt ankam, näherte sich plötzlich ein Unbekannter dem Fahrzeug und sprühte ihm unerwartet Reizgas ins Gesicht durch das geöffnete Fahrerfenster. Der 36-Jährige schaffte es, sich mit seinem Auto in Sicherheit zu bringen. Kurz darauf hielt er an und bat einen Passanten um Hilfe. Der Täter flüchtete ohne Beute in unbekannte Richtung.
Die alarmierten Polizeibeamten leisteten Erste Hilfe vor Ort. Der Verletzte wurde dann von Rettungskräften behandelt und aufgrund einer Augenreizung zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: 1,70 bis 1,75 Meter groß, leicht untersetzter Körperbau, schwarze Kleidung, schwarze Sturmhaube
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen zur Tat oder zum Täter haben, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








