Unbekannte Täter rauben einem Mann sein Handy unter Einsatz von Pfefferspray. Polizei sucht Zeugen.
Handyraub in Jülich

Düren (ost)
Am Dienstagabend (14.07.2026) haben bislang unbekannte Täter einem 27-jährigen Mann aus Jülich auf der Josef-Schregel-Straße sein Handy unter Verwendung von Pfefferspray geraubt. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Erst nachträglich bei einer Anzeige auf der Wache Düren wurde bekannt, dass zwei bislang unbekannte Täter dem Opfer gegen 18:00 Uhr auf der Josef-Schregel-Straße am Busbahnhof sein Handy geraubt haben. Laut seiner Aussage hat der Geschädigte die beiden Männer zunächst gegrüßt. Diese haben ihn dann sofort geschlagen und mit Pfefferspray angegriffen. Dabei ist sein Handy zu Boden gefallen. Einer der Verdächtigen hat dann das Mobiltelefon genommen und ist davongelaufen. Der 27-jährige Mann aus Jülich wurde bei dem Angriff leicht verletzt, hat aber eine ärztliche Behandlung abgelehnt. Beide Verdächtige werden als männlich, ca. 26 bis 30 Jahre alt, mit kurzen dunklen Haaren beschrieben. Einer der Täter trug zur Tatzeit ein blaues T-Shirt.
Die Polizei bittet Personen, die Informationen über die Tat oder die Täter haben oder verdächtige Umstände in der Nähe des Tatorts beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 02421 949 – 0 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es in der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 registrierte Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








