Eine 51-jährige Frau wurde in der S-Bahn-Haltestelle „Sankt Augustin – Hangelar Mitte“ bestohlen. Die Polizei sucht nach Zeugen für den Vorfall.
Hangelar: Taschendiebstahl an S-Bahn-Haltestelle
Sankt Augustin (ost)
Am Montagmittag (24. Februar) um 13:00 Uhr befand sich eine 51-jährige Frau an der S-Bahn-Haltestelle „Sankt Augustin – Hangelar Mitte“. Als die Straßenbahn ankam, stellte sich eine unbekannte Frau vor die Geschädigte und blockierte zunächst den Zugang zur Bahn. Sie begann ein Gespräch mit der Sankt Augustinerin.
Währenddessen bemerkte die 51-Jährige eine unbekannte männliche Person im Augenwinkel, die sich direkt hinter ihr aufhielt. Nachdem die Geschädigte in die Bahn gestiegen war, stellte sie fest, dass ihre Handtasche geöffnet und ihr Portemonnaie mit einem zweistelligen Bargeldbetrag gestohlen worden war. Die beiden Verdächtigen seien laut Angaben der 51-Jährigen nicht in die Bahn eingestiegen.
Sie kann die beiden Unbekannten wie folgt beschreiben:
Die weibliche Verdächtige ist etwa 15 bis 16 Jahre alt und ca. 160 cm bis 165 cm groß. Sie hat braune Haare und trug eine beigefarbene Jacke sowie eine schwarze Hose.
Ihr mutmaßlicher Komplize ist etwa 13 bis 14 Jahre alt und zwischen 150 cm und 155 cm groß. Er trug eine schwarze Kapuzenjacke.
Die Kriminalpolizei im Rhein-Sieg-Kreis hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer Informationen zu den beiden unbekannten Personen hat, wird gebeten, sich unter 02241 541-3321 an die Polizei zu wenden.
Die Polizei empfiehlt, immer wachsam zu sein und Wertsachen im Blick zu behalten. Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie benötigen. Bewahren Sie Geld und Wertsachen sicher in einer verschließbaren, möglichst körpernahen Tasche auf, die vor dem Körper getragen werden sollte. Bewahren Sie EC-Karte und PIN niemals zusammen auf. Wenn Sie Opfer eines Taschendiebstahls geworden sind, informieren Sie umgehend die Polizei. #AugenAufTascheZu (Re)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1980 im Jahr 2022 auf 2725 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 1633 im Jahr 2022 auf 1897 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 1175 Männer und 458 Frauen im Jahr 2022, während es 1442 Männer und 455 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1284 im Jahr 2022 auf 1520 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Taschendiebstahlfällen in Deutschland.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt