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Hannover: 12 km Stau nach Auffahrserie

Hubschrauber landet auf der A 2. Drei aufeinanderfolgende Auffahrunfälle mit leichtverletzten Fahrzeuginsassen. Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit, Stau löste sich gegen 19:30 Uhr auf.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- BAB 2- Am Dienstagmittag, den 02.06.2026, ereigneten sich auf der A 2 drei aufeinanderfolgende Auffahrunfälle mit leicht verletzten Insassen. Die Länge des Staus betrug insgesamt 12 km.

Nach den aktuellen Informationen fuhr ein 32-jähriger Bielefelder gegen 14:45 Uhr mit seinem VW Transporter auf dem linken Fahrstreifen der A 2 in Richtung Hannover. Zwischen der Ausfahrt Bielefeld-Süd und dem Kreuz Bielefeld-Ost musste er aufgrund von Verkehr abbremsen. Der 23-jährige Fahrer eines Toyota Proace aus Polen, der hinter dem VW fuhr, bemerkte dies zu spät und fuhr auf den VW auf. Der Fahrer eines polnischen Toyota Transporters dahinter erkannte den Unfall zu spät und fuhr auf den Toyota des 23-Jährigen auf. Auch der dritte Fahrer eines polnischen Toyota Transporters erkannte die Situation zu spät und fuhr auf.

Der Beifahrer im VW, 55 Jahre alt, sowie der 23-jährige Fahrer wurden leicht verletzt und nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte in Krankenhäuser gebracht. Ein Rettungshubschrauber landete.

Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden von Abschleppunternehmen abtransportiert.

Während der Unfallaufnahme waren der linke und mittlere Fahrstreifen in Richtung Hannover gesperrt und während der Bergung der Fahrzeuge wurde die Fahrbahn kurzzeitig komplett gesperrt. Nach den Reinigungsarbeiten konnte die Fahrbahn Richtung Hannover gegen 19:30 Uhr wieder freigegeben werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen, also 0,59%, vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte sind 11.172 und Leichtverletzte belaufen sich auf 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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