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Hannover: Brand LKW A2 Richtung Oberhausen/Gladbeck

Feuerwehr bekämpft Vollbrand eines Sattelzuges auf A2. Starke Rauchentwicklung führt zu Vollsperrung in Richtung Oberhausen.

Zugmaschine im Vollbrand
Foto: Presseportal.de

Gelsenkirchen (ost)

Am 10. Juni 2026 gegen 04:00 Uhr wurde die Feuerwehr Gelsenkirchen zu einem brennenden Lastwagen auf der Bundesautobahn A2 in Richtung Oberhausen gerufen. Der Vorfall ereignete sich am Kilometer 456, kurz vor der Ausfahrt Gladbeck.

Als die Rettungskräfte eintrafen, stand die Zugmaschine eines Sattelzuges bereits in Flammen. Es bestand die Gefahr, dass das Feuer auf den mit leeren Gitterrollwagen beladenen Anhänger übergreifen würde. Zur Bekämpfung des Brandes wurden zwei Strahlrohre eingesetzt.

Während des Einsatzes trat eine unbekannte Menge Diesel aus. Dieser vermischte sich mit dem Löschwasser und verunreinigte die Fahrbahn großflächig.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung sperrte die Autobahnpolizei zunächst beide Fahrtrichtungen der A2. Die Richtung Hannover konnte schnell wieder freigegeben werden. Die Richtung Oberhausen blieb jedoch aufgrund der umfangreichen Bergungs- und Reinigungsarbeiten weiterhin vollständig gesperrt. Eine Spezialfirma wurde zur Reinigung der Fahrbahn und zum Abpumpen des ausgelaufenen Diesels hinzugezogen.

Der Feuerwehreinsatz konnte gegen 06:30 Uhr abgeschlossen werden. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei und die Autobahnmeisterei übergeben. Laut Polizeiangaben werden die Bergungs- und Reinigungsarbeiten voraussichtlich bis in die Mittagsstunden andauern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% der Gesamtzahl ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit reinem Sachschaden belaufen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machen 3.764 Fälle aus, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betragen 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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