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Hannover: Unfall nach Sekundenschlaf

Ein PKW-Fahrer auf der A 2 erlitt leichte Verletzungen nach einem Sekundenschlaf. Die Polizei warnt vor Müdigkeit am Steuer.

beschädigter PKW
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- BAB 2- Lippe- Am Freitag, den 10.07.2026, wurde ein Autofahrer auf der A 2 bei einem Auffahrunfall nach einem kurzen Schlaf leicht verletzt.

Ein 33-jähriger Fahrer aus Herford fuhr gegen 15:25 Uhr mit seinem Opel auf dem rechten Fahrstreifen der A 2 in Richtung Hannover. Zwischen den Anschlussstellen Bielefeld Ost und Ostwestfalen/ Lippe fuhr er aufgrund eines kurzen Schlafs auf den vor ihm fahrenden Sattelzug eines 48-jährigen Polen auf. Der Herforder wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Ein Abschleppdienst brachte den stark beschädigten Opel weg. Der Sattelzug konnte weiterfahren. Der Schaden wird auf insgesamt 40000 Euro geschätzt. Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet.

Während der Unfallaufnahme war die Richtungsfahrbahn Hannover kurzzeitig komplett gesperrt, ab 16:15 Uhr nur noch der rechte Fahrstreifen. Um 16:50 Uhr war die Fahrtrichtung Hannover wieder frei.

Die Polizei weist darauf hin, dass Sie bei Anzeichen von Müdigkeit sofort anhalten und eine Pause machen sollten! Wenn Sie bei 100 km/h drei Sekunden lang einschlafen, legen Sie bereits eine Strecke von 83 Metern (im Blindflug) zurück!

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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