Eine 55-jährige Frau wurde auf der Volksgartenstraße ausgeraubt. Die Täter nutzten den sogenannten Kettentrick und flüchteten mit Schmuck.
Hardterbroich-Pesch: Raubüberfälle in Mönchengladbach

Mönchengladbach (ost)
Am gestrigen Mittwoch, dem 21. Juli, ereignete sich auf der Volksgartenstraße ein Raubüberfall, bei dem die Täter anscheinend den sogenannten Kettentrick anwendeten.
Eine 55-jährige Frau gab an, dass sie gegen 12 Uhr zu Fuß auf der Volksgartenstraße unterwegs war, als ein weißes Auto neben ihr anhielt, in dem ein Mann und zwei Frauen saßen. Die beiden Frauen stiegen aus und begannen ein Gespräch mit der 55-Jährigen, umarmten sie und hielten sie fest. Schließlich rissen sie ihr Schmuck von Handgelenk und Hals ab, stiegen wieder ins Auto und flüchteten in unbekannte Richtung. Die Frau wurde bei dem Überfall leicht verletzt.
Die 55-Jährige beschrieb die beiden Frauen als wahrscheinlich osteuropäischer Herkunft, mit langen Röcken und bunten Kunstblumen im Haar. Der männliche Täter saß die ganze Zeit im Auto, daher konnte sie ihn nicht genauer beschreiben.
In dieser Woche gab es bereits einen ähnlichen Vorfall: Am Montag, dem 20. Juli, gegen 10 Uhr wurde eine 93-jährige Frau auf der Hohe Straße in Rheindahlen-Mitte von einer unbekannten Frau in ein Gespräch verwickelt und um ihre wertvolle Goldkette gebracht. Die Täterin floh zusammen mit einem männlichen Komplizen in einem blauen Auto.
Personen, die Informationen zu einem der Vorfälle haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02161 290 bei der Polizei zu melden.
Die Polizei warnt eindringlich davor, sich nicht in Gespräche mit Fremden verwickeln zu lassen und immer einen Sicherheitsabstand zu unbekannten Fahrzeugen und Personen zu wahren. (sts)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 8073 auf 9103. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 3590 auf 4163. Trotz dieser Zunahme liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter der Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo 12625 Fälle verzeichnet wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Mordfällen aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








