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Hasmm-Mitte: Illegaler Vorfall auf der Sternstraße

Zwei VW Golf lieferten sich ein illegales Kraftfahrzeugrennen, wurden gestoppt und erwartet nun ein Strafverfahren.

Foto: unsplash

Hasmm-Mitte (ost)

Am Freitag, dem 27. März, gegen kurz vor 22 Uhr, haben zwei VW Golf auf der Sternstraße ein Autorennen veranstaltet – eine 24-jährige Fahrerin und ein 18-jähriger Fahrer wurden von zivilen Einsatzkräften des Verkehrsdienstes der Polizei Hamm gestoppt.

Der 18-jährige Fahrer fiel den beiden Beamten bereits auf der Neuen Bahnhofstraße auf, als er offensichtlich mit zu hoher Geschwindigkeit auf das Heck des zivilen Fahrzeugs auffuhr und den Sicherheitsabstand deutlich unterschritt. Später überholte er das Auto der Polizisten auf der Sternstraße und blieb an der roten Ampel an der Kreuzung Sternstraße / Martin-Luther-Straße stehen. Die 24-jährige Fahrerin des VW fuhr währenddessen auf dem Fahrstreifen neben dem bereits wartenden Golf und wartete ebenfalls aufgrund des Verkehrs. Während des Phasenwechsels hörten die Beamten mehrmaliges Hupen, bevor beide Fahrzeuge unter lautem Motorengeräusch und quietschenden Reifen parallel stark beschleunigten.

An der roten Ampel an der Kreuzung Adenauerallee konnten die zivilen Einsatzkräfte des Verkehrsdienstes beide Fahrer stoppen und kontrollieren.

Beide Autos, Führerscheine und Handys der Fahrer wurden beschlagnahmt. Die Fahrerin und der Fahrer aus Hamm erwarten nun ein Strafverfahren wegen Teilnahme an einem illegalen Autorennen. (ds)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle registriert (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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