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Hassels: Flucht vor Kontrolle endet tragisch

14-Jähriger flüchtet in Mietwagen vor Polizei, kollidiert mit Baum und wird schwer verletzt, zusammen mit 15-jährigem Beifahrer.

Foto: Unsplash

Düsseldorf (ost)

Donnerstag, 12. Februar 2026, 23:43 Uhr

Die Flucht vor einer Polizeikontrolle endete am Donnerstagabend in Hassels vor einem Baum. Der 14-jährige Fahrer des Fahrzeugs einer Carsharingfirma und sein 15-jähriger Beifahrer wurden dabei schwer verletzt.

Der Volkswagen des Sharingunternehmens fiel einem Einsatzteam der Polizeiwache Wersten auf und sollte überprüft werden. Der zunächst unbekannte Fahrer des VW wollte offensichtlich nicht kontrolliert werden und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit vor der Polizei durch das Stadtgebiet von Düsseldorf. Auf der Potsdamer Straße beschädigte der flüchtende VW mehrere Außenspiegel geparkter Fahrzeuge. Auf der Straße In der Steele verlor der Fahrer die Kontrolle über den VW, sodass er von der Fahrbahn abkam, gegen einen Baum prallte und auf der Straße zum Stillstand kam. Dabei geriet der Mietwagen in Brand. Der nachfolgende Streifenwagen kollidierte direkt mit dem Unfallwagen und schob ihn gegen ein geparktes Auto. Der schwelende Brand konnte von den Polizeibeamten mit einem Feuerlöscher gelöscht werden und die 14 und 15 Jahre alten Insassen des Fahrzeugs, beide aus Hassels, wurden gerettet. Der 14-jährige Fahrer und sein 15-jähriger deutscher Beifahrer wurden verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Polizeibeamten blieben unverletzt. Der 14-jährige Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Der Jugendliche war bereits in der Vergangenheit wegen eines ähnlichen Vorfalls polizeilich bekannt. Der 14-Jährige muss nun mit einer Anzeige unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des verbotenen Kraftfahrzeugrennens rechnen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637365 Unfälle. Davon entfallen 63250 Unfälle auf Personenschäden, was 9.92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13559 Fälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3764 Fälle (0.59%). Der Großteil der Unfälle, nämlich 556792 (87.36%), sind übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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