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Hattingen: 91-Jährige Opfer eines Schockanrufs

Eine ältere Dame wurde durch einen falschen Polizeibeamten betrogen und gab Schmuck im fünfstelligen Wert an eine Unbekannte.

Foto: Depositphotos

Hattingen (ost)

Am 22. April gegen 14:20 Uhr fiel eine 91-jährige Hattingerin einem sogenannten Schockanruf zum Opfer. Ein falscher Polizeibeamter kontaktierte die Frau und behauptete, dass ihre Tochter in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt sei. Die Tochter sei nun inhaftiert und es müsse eine Kaution bezahlt werden, um sie freizulassen. Es wurde ein hoher Geldbetrag gefordert, den die Frau durch die Übergabe von hochwertigem Schmuck in ihrer Wohnung bezahlte.

Die Person, die den Schmuck abholte, war etwa 1,65 m bis 1,70 m groß, hatte eine stämmige Figur, hellblonde, kurze, lockige Haare und auffälliges Make-up. Sie trug einen hellen Mantel und eine bunte Korbtasche.

Nach der Tat verließ die Abholerin den Ort in unbekannte Richtung.

Erst später erkannte die 91-Jährige, dass sie betrogen worden war.

Die Kriminalpolizei hat intensive Untersuchungen eingeleitet und betont ausdrücklich: Weder die Polizei noch die Justiz werden jemals um Geld oder Wertgegenstände bitten. Übergeben Sie solche Dinge niemals an Unbekannte. Wenn jemand am Telefon Geld oder Wertsachen von Ihnen verlangt, legen Sie sofort auf und besprechen Sie dies mit Familienmitgliedern oder anderen vertrauten Personen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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