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Hattingen: Auto im Fluss, aufwändiger Rettungseinsatz

Ein Geländewagen rollte in die Ruhr und musste von Feuerwehr und DLRG geborgen werden. Trotz Einsatz konnte ein Hund nicht gerettet werden.

Bild Feuerwehr Hattingen- Jens Herkströter
Foto: Presseportal.de

Hattingen (ost)

Am Sonntagnachmittag wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr und DLRG Hattingen an die Ruhr in Höhe der Hundewiese gerufen, nachdem ein Fahrzeug im Wasser gemeldet worden war, in dem sich möglicherweise noch zwei Hunde befanden.

Als die ersten Helfer eintrafen, bestätigte sich die Meldung: Ein Geländewagen war von der angrenzenden Wiese eine Böschung hinabgerollt und im Flussbett der Ruhr stecken geblieben, mit nur dem Dach aus dem Wasser ragend.

Wassersportler hatten bereits einen Hund aus dem Fahrzeug gerettet, aber für das Tier kam jede Hilfe zu spät. Die Einsatzkräfte der DLRG Hattingen suchten mit Strömungsrettern und Booten nach dem zweiten Hund im Fahrzeug, der ebenfalls leblos aufgefunden wurde.

Gemeinsam mit Feuerwehr und Polizei wurde beschlossen, das Fahrzeug von einem Bergungsunternehmen bergen zu lassen, da geringe Betriebsstoffmengen ausgetreten waren. Die DLRG-Kräfte brachten einen mit Bindemittel gefüllten Schlauch aus, um die Verunreinigung einzudämmen und fachgerecht zu entsorgen.

Nachdem das Bergungsunternehmen eintraf, befestigten die DLRG-Kräfte das benötigte Material am Fahrzeug und konnten es erfolgreich bergen.

Es gab keine Verletzten bei dem Einsatz, und die Polizei ermittelt die Ursache für das Rollen des Fahrzeugs ins Wasser.

Nach etwa drei Stunden konnte der Einsatz von Feuerwehr, DLRG, Polizei und den Fachunternehmen abgeschlossen werden.

Das Bildmaterial darf unter Nennung Jens Herkströter-Feuerwehr Hattingen verwendet werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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