Ein Polizist wurde verletzt, als er versuchte, einen flüchtenden Audi zu stoppen. Der Fahrer wurde festgenommen, während drei weitere Insassen entkamen.
Hattingen: Unfall bei Fahndungserfolg nach Einbruch

Essen (ost)
Am 13. August gegen 04:45 Uhr wurde in eine Wohnung im Mehrfamilienhaus in der Straße Am Kempel eingebrochen. Ein Bewohner bemerkte einen männlichen Eindringling in seiner Wohnung und sah, wie der Täter durch ein Erdgeschossfenster flüchtete. Der Täter stieg dann in einen schwarzen PKW Audi mit Bochumer Kennzeichen. Die Polizei wurde sofort informiert. Eine Fahndung wurde eingeleitet, jedoch vorerst ohne Erfolg.
Ein aufmerksamer Zeuge meldete kurz darauf der Polizei, dass ein schwarzer Audi im Graben am Radweg Leinpfad stehe. Es gab zunächst keine direkten Hinweise auf Personen in der Nähe des Fahrzeugs. Eine Streifenwagenbesatzung begab sich umgehend zu dieser Stelle. Der Audi kam jedoch auf die Streifenwagenbesatzung zu. Die Polizeikräfte versuchten, das Fahrzeug zu stoppen. Der Audi konnte ausweichen und touchierte dabei ein Torelement. Ein Polizist stürzte und wurde verletzt, er wurde ins Krankenhaus gebracht.
Der Audi flüchtete weiter in Richtung Essen. Dank guter Zusammenarbeit zwischen den Behörden konnten Kräfte aus Essen den verunfallten Audi an einer Mauer finden. Ein 18-jähriger wurde in der Nähe festgenommen, nach Ermittlungen stellte sich heraus, dass er der Fahrer war. Der 18-jährige kommt aus einer benachbarten Ruhrgebietsstadt.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass sich drei weitere Personen im Fahrzeug befanden, die flüchten konnten. Es liegen bereits konkrete Hinweise zu diesen Personen vor, drei Männer im Alter von 18 bis 20 Jahren, ebenfalls aus angrenzenden Ruhrgebietsstädten.
Aus taktischen Gründen können derzeit keine weiteren Informationen zu diesen Personen gegeben werden. Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen, der 18-jährige wurde festgenommen und ein Haftbefehl wurde erlassen.
Wenn Sie Informationen zur Tat oder zum Tathergang haben, kontaktieren Sie bitte die Polizei unter der Nummer: 02324-9166-2200
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 23528 auf 27061 Fälle an. Im Jahr 2023 wurden 3616 Fälle aufgeklärt, während es im Jahr 2022 nur 3385 waren. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich ebenfalls von 2789 auf 3069 Personen. Davon waren 2614 männlich, 455 weiblich und 1451 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 380 Fällen im Jahr 2022 auf 470 Fälle im Jahr 2023 an. Im Jahr 2023 wurden 443 Fälle gelöst, während es 357 gelöste Fälle im Jahr 2022 gab. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es 596 Männer und 75 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








