Ein Polizist wurde bei der Verfolgung eines Einbrechers verletzt. Der Täter konnte festgenommen werden, während drei weitere Personen entkamen.
Hattingen: Unfall mit verletztem Polizisten nach Einbruch

Hattingen (ost)
Am 13. August gegen 04:45 Uhr ereignete sich ein Einbruch in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Am Kempel. Ein Bewohner bemerkte einen männlichen Eindringling in seiner Wohnung und sah, wie dieser aus einem Erdgeschossfenster floh. Der Täter stieg dann in einen schwarzen PKW Audi mit Bochumer Kennzeichen. Die Polizei wurde sofort verständigt. Eine Fahndung wurde eingeleitet, jedoch zunächst ohne Erfolg. Kurz darauf informierte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei, dass ein schwarzer PKW Audi im Graben entlang des Radweges Leinpfad stand. Es gab zunächst keine Hinweise auf Personen in der Nähe des Fahrzeugs. Ein Streifenwagen aus Bochum wurde in Richtung des Ortes geschickt. Der Audi kam jedoch der Streifenwagenbesatzung entgegen. Die Polizeikräfte versuchten, das Fahrzeug zu stoppen, aber der Audi konnte ausweichen und stieß gegen ein Tor. Ein Polizist wurde verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Audi flüchtete weiter in Richtung Essen. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen den Behörden konnte die Polizei in Essen den verunfallten Audi an einer Mauer finden und einen 19-jährigen Tatverdächtigen festnehmen. Dieser stammt aus einer Stadt im Ruhrgebiet.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass sich drei weitere Personen im Fahrzeug befanden, die flüchten konnten. Es liegen bereits konkrete Informationen zu diesen drei männlichen Personen im Alter von 18 bis 20 Jahren vor. Auch sie stammen aus angrenzenden Städten im Ruhrgebiet.
Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Informationen zu diesen Personen veröffentlicht werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und den 19-jährigen festgenommen, gegen den ein Haftbefehl erlassen wurde.
Falls Sie Informationen über den Vorfall oder den Ablauf haben, wenden Sie sich bitte an die Polizei unter der Telefonnummer: 02324-9166-2200
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen nahm von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zu. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 445 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2.614 männliche und 455 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle, was Nordrhein-Westfalen nahe kommt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der höchsten Mordraten in Deutschland aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen gab es 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








