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Heek – Geldbörse entwendet

Böse Überraschung an der Kasse: Frau verliert Portemonnaie in Verbrauchermarkt. Polizei warnt vor Taschendieben und gibt Sicherheitstipps.

Foto: Depositphotos

Heek (ost)

Ort des Verbrechens: Heek, Stroot;

Zeitpunkt des Verbrechens: 22.05.2026, zwischen 17.40 Uhr und 18.00 Uhr;

Unangenehme Überraschung an der Kasse. Als eine Dame am Freitag in Heek ihren Einkauf bezahlen wollte, bemerkte sie, dass ihr Geldbeutel nicht mehr in ihrer Tasche war. Sie hatte sich zwischen 17.40 Uhr und 18.00 Uhr in einem Supermarkt an der Stroot aufgehalten. Hinweise werden vom Kriminalkommissariat in Ahaus unter Tel. (02561) 9260 erbeten.

Die Polizei warnt erneut vor Taschendieben. Sie nutzen gerne Situationen mit Gedränge für ihre kriminellen Machenschaften – eine schnelle Berührung oder ein kurzer Stoß fallen dort nicht so leicht auf. Den Dieben genügen schon wenige Sekunden und möglicherweise die Ablenkung durch einen Komplizen, um an ihre Beute zu gelangen. Zudem fällt auf, dass die Diebe vermehrt in Supermärkten ohne Videoüberwachung zuschlagen.

Wer sich schützen möchte, sollte Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche aufbewahren – am besten Geld und Dokumente in verschiedenen Taschen. Brustbeutel, Gürteltaschen oder ähnliches bieten zusätzliche Sicherheit. Taschen sollten mit der Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers getragen werden. Natürlich sollte man seine Wertsachen nicht aus den Augen lassen, auch nicht beim Suchen nach Produkten während des Einkaufs. Weitere Tipps und Informationen dazu bietet unter anderem die Webseite https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/taschendiebstahl/ (ao)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 1633 im Jahr 2022 auf 1897 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 1284 im Jahr 2022 auf 1520 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Taschendiebstahlsfälle in Deutschland mit insgesamt 39.519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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