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Heepen: Radfahrer übersehen beim Linksabbiegen

Ein Radfahrer wurde bei einem Unfall aufgrund dunkler Kleidung übersehen und leicht verletzt.

Beschädigtes Fahrrad
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

SI / Bielefeld / Heepen – Am Donnerstag, 22.01.2026, ereignete sich in der Abenddämmerung ein Zusammenstoß zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer an der Kreuzung Brückenstraße / Am Strebkamp. Der Radfahrer wurde leicht verletzt.

Ein 24-jähriger Bielefelder bog gegen 17:00 Uhr mit seinem Fahrrad vom Kuckucksweg nach rechts in die Brückenstraße ab. Anschließend wechselte er sofort auf die linke Spur, um in die Straße Am Strebkamp abzubiegen.

Im Kreuzungsbereich kollidierte er mit einem Volvo XC60, der zu dieser Zeit von der Straße Am Strebkamp nach links in die Brückenstraße abbog. Der 60-jährige Bielefelder befand sich ebenfalls im Abbiegevorgang, um links auf der Brückenstraße weiterzufahren.

Bei dem Zusammenstoß erlitt der 24-Jährige leichte Verletzungen und plante, einen Arzt aufzusuchen.

Der Fahrer des Volvos erklärte den Polizeibeamten, dass er den Vorfahrtsberechtigten Radfahrer aufgrund seiner dunklen Kleidung nicht gesehen hatte.

Unter dem Motto „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ erinnert die Polizei daran, als Radfahrer helle, auffällige Kleidung zu tragen. Verwenden Sie Reflektoren an Armen oder Beinen sowie eine reflektierende Warnweste, um frühzeitig erkannt zu werden. Stellen Sie sicher, dass Ihr Fahrrad vollständig beleuchtet ist und die vorgeschriebenen Reflektoren vorhanden sind.

Weitere Ratschläge zur Sichtbarkeit für Radfahrer und Fußgänger finden Sie auf der Website der Polizei Bielefeld:

https://bielefeld.polizei.nrw/artikel/sicherheit-durch-sichtbarkeit-6

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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