Zwei Bielefelder nach Wohnungseinbrüchen festgenommen. Tatverdächtige sollen 17 weitere Taten begangen haben.
Heepen: Verdächtige in Untersuchungshaft

Bielefeld (ost)
MA / Bielefeld / Heepen – Am Montag, 9. März 2026, fielen zwei Bielefelder Wohnungseinbrüchen zum Opfer. Nach intensiven Untersuchungen nahm die Polizei Bielefeld am Mittwoch zwei Verdächtige fest.
Um 08:30 Uhr baten die beiden Diebe zunächst einen Nachbarn des späteren Opfers in der Parkstraße um einen Wagenheber, mit dem sie sich Zutritt zum Nachbarhaus verschafften. Nach dem Einbruch gaben sie den Wagenheber zurück und verließen den Tatort ohne Beute.
Nach bisherigen Informationen sprach dann einer der beiden gegen 09:30 Uhr einen 82-jährigen Bielefelder an seiner Wohnungstür in der Salzufler Straße an, um ein Gespräch zu beginnen. Währenddessen nutzte der Komplize die Gelegenheit, durch ein offenes Schlafzimmerfenster in die Wohnung zu gelangen und das Schlafzimmer nach Wertgegenständen zu durchsuchen. Die Täter flüchteten dann zu Fuß und hatten Schmuck vom 82-jährigen erbeutet. Zuvor hatten sie vergeblich an einer anderen Haustür in der Nähe geklingelt, wurden jedoch vom Hausbesitzer abgewiesen.
Ein 35-jähriger Bielefelder, der der Polizei bekannt war, geriet im Zuge der Ermittlungen in den Fokus der Kriminalpolizei. Die Polizei Bielefeld nahm den Verdächtigen am Mittwoch, 11. März 2026, in seiner Wohnung fest. Dort trafen sie auch auf den 45-jährigen Komplizen und nahmen auch ihn fest.
Gegen den 35-jährigen Deutschen lag bereits ein Haftbefehl vor. Nach den aktuellen Ermittlungen werden ihm zusätzlich 17 weitere Straftaten zugeschrieben, die hauptsächlich seit November 2025 im Stadtgebiet Heepen begangen worden sein sollen.
Sein Komplize, ein 45-jähriger Deutscher aus Bielefeld, wurde ebenfalls verhaftet. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt, der dem Antrag der Staatsanwaltschaft folgte und auch hier einen Haftbefehl erließ. Die Männer wurden dann in Justizvollzugsanstalten gebracht.
Die Kriminalpolizei führt weiterhin Ermittlungen zu möglichen weiteren Taten durch.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, von denen 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








