Polizei Düren führt gezielte Kontrollen durch, Fahrverbote drohen bei eklatanten Überschreitungen.
Heimbach / Hürtgenwald / Vettweiß: Geschwindigkeitskontrollen in der Eifel

Heimbach / Hürtgenwald / Vettweiß (ost)
Im Rahmen des Qualitätszirkels am linken Rheinufer (LQZ) hat die Polizei Düren am Sonntag (13.09.2026) erneut gezielte Geschwindigkeitskontrollen auf beliebten Strecken in der Eifel und in Richtung Eifel durchgeführt. Die Überwachungspunkte befanden sich in Heimbach, Hürtgenwald und Vettweiß.
Trotz des schlechten Wetters am gestrigen Sonntag stellten die Einsatzkräfte erneut eine Vielzahl an Geschwindigkeitsverstößen (insgesamt 128) fest und bestraften diese. Davon entfielen 24 auf Motorradfahrer. Bei fünf Motorradfahrern und einem Autofahrer war die Überschreitung so deutlich, dass ein Fahrverbot droht.
Der traurige Spitzenreiter in Sachen Geschwindigkeitsüberschreitung war ein niederländischer Motorradfahrer, der mit 116 km/h in einer 50er-Zone gemessen wurde. Ein Autofahrer, bei dem an derselben Stelle eine Geschwindigkeit von 110 km/h festgestellt wurde, stand ihm jedoch kaum nach.
Der Linksrheinische Qualitätszirkel ist ein Zusammenschluss mehrerer Behörden, die sich regelmäßig über Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit austauschen und gemeinsame Kontrollen durchführen.
Die Polizei Düren wird auch in Zukunft auf den beliebten Strecken der Eifel präsent sein. Das Ziel bleibt, die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle zu verringern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








