Ein Rennradfahrer wurde bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw schwer verletzt, nachdem der Pkw-Fahrer ihn übersah und es zu einem Sturz kam.
Heimbach: Rennradfahrer bei Verkehrsunfall auf der L15 am Eifel-Resort schwer verletzt

Heimbach (ost)
Am Nachmittag des Mittwochs (05.08.2026) wurde ein Radrennfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Auto auf der L15 in Schwammenauel schwer verletzt. Sowohl ein Rettungshubschrauber als auch ein Verkehrsunfallaufnahmeteam waren im Einsatz.
Nach den aktuellen Ermittlungen hatte der Autofahrer, ein 51-jähriger Mann aus den Niederlanden, gegen 13:15 Uhr die Straße „Schwammenauel“ aus Richtung des Ferien-Resorts befahren und wollte an der Einmündung zur L15 nach links in Richtung Gemünd abbiegen. Dabei übersah er zunächst den 20-jährigen Radfahrer, der die L15 aus Richtung Kermeter bergab in Richtung Staumauer befuhr. Als er den herannahenden Radfahrer bemerkte, stoppte er seinen Wagen sofort. Der Radrennfahrer, ebenfalls aus den Niederlanden, leitete gemäß Zeugen sofort eine Gefahrenbremsung ein, verlor jedoch die Kontrolle über sein Fahrrad. Dadurch stürzte er bei hoher Geschwindigkeit und verletzte sich schwer. Es kam zu keiner Kollision der beiden Fahrzeuge. Ein Rettungshubschrauber, der sofort vom Notarzt angefordert wurde, brachte den Schwerverletzten in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Aachen unterstützte die Einsatzkräfte der Polizei Düren bei der Unfallaufnahme vor Ort. Das Verkehrskommissariat der Polizei Düren hat die weiteren Untersuchungen übernommen. Die L15 musste im Bereich der Unfallstelle vorübergehend für beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Die Straße konnte erst um 18:30 Uhr wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








