Am vergangenen Wochenende erkannte das Ehepaar aus Heinsberg einen Betrugsversuch und verhinderte die Geldübergabe an die Täter.
Heinsberg: Ehepaar vereitelt Schockanruf, Erkennen rechtzeitig und geben keine Wertsachen heraus.

Heinsberg (ost)
Ein Paar aus Heinsberg hat am vergangenen Wochenende einen sogenannten Schockanruf erhalten und keine Wertsachen übergeben.
Am Samstag (19. September) nahm die Ehefrau gegen 9 Uhr einen Anruf auf dem Festnetz entgegen. Ein unbekannter Anrufer behauptete, dass ihre Tochter in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt sei und verlangte neben der Mobilfunknummer eine geringe fünfstellige Geldsumme, um eine Verhaftung der Tochter zu verhindern.
Die Kommunikation wurde dann auf das Handy verlagert. Gleichzeitig wurde der Ehemann auch von den Betrügern über das Festnetz kontaktiert und aufgefordert, seine Handynummer preiszugeben. Anschließend wurde er ebenfalls vom Handy aus abgelenkt.
Gegen 09.30 Uhr klingelte es an der Haustür des Paares, das immer noch mit den Anrufern telefonierte.
Die Täterin, die mit dem Ehemann sprach, verlangte jetzt eine mittlere fünfstellige Geldsumme, die an den Abholer vor der Haustür übergeben werden sollte.
Die Ehefrau verlangte eine ordnungsgemäße Quittung und eine Unterschrift des Abholers, der daraufhin zum Bahnhof ging.
Er war etwa 30 Jahre alt, ungefähr 170 Zentimeter groß und hatte ein europäisches Aussehen. Er trug eine rötliche Jacke und ein rotes Basecap mit hellem Schirm.
Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die in der Gaswerkstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen könnten. Wer kann Angaben zur Identität des Abholers machen?
Zuständig ist das Kriminalkommissariat 4 der Polizei in Heinsberg, Telefon 02452 920 0. Hinweise können auch über die Internetseite der Polizei Heinsberg oder den direkten Link: https://polizei.nrw/artikel/anzeige-hinweis gegeben werden.
Quelle: Presseportal







